es ist immer das gleiche... Man selbst merkt eben gar nicht, wie gut man dem andern tut, man bemerkt meistens nur, wie gut der andere einemselbst tut. Ich denke, IHM geht es gerade so. Man(n) selbst kann oft nicht glauben, daß man einfach so wie man da ist und lebt für den anderen schon eine Besonderheit ist. Die größte Gefahr für Beziehungen sehe ich daher darin, sich all zu sehr zu bemühen. Bemühen an sich ist wichtig, j. Aber eben nicht mehr als man es für Freunde tut und die mögen einen ja auch. Und ein Partner kann kein Partner sein, wenn man selbst immer perfekt spielt, dann ist er ein König oder Publikum, finde ich. Mah Dir also keine Sorgen, mach IHM klar, daß er sich (vielleicht ohne es selbst zu wissn oder zu ahnen) auch um Dich in entsprechendem Maße kümmert. Jeder wie er kann, wenn's mit Euch paßt, sollte das völlig reichen...
drewshine - 1. Nov, 11:19
hi!
es geht bei mir immer sehr stark um verlustangst - gestern hab ich aber herausgearbeitet, dass es nicht die angst ist, IHN zu verlieren, sondern die angst, MICH zu verlieren. ich war früher nämlich immer stark drauf focussiert, dass ich nestchen baue, männchen verhätschle - sprich: das brave hausfrauchen bin. und in mir ist nun die angst hochgekommen, dass ich in dieses muster zurück falle, das ich nun jahrelang so eisern bekämpft habe.
solange ich also mich nicht verliere, brauche ich mir keine gedanken drum machen, dass ich ihn verlieren könnte :-).
Am tollsten ist es dann noch, wenn sich Dritte einmischen, einmal sehen, dass ich ihm einen Gefallen tue (nicht sehen, dass er mir dafür im Gegenzug auch einen Gefallen tut), und gleich daraus schließen, er nutze mich aus und behandle mich wie eine Sklavin..
Und ich lass mich von so einem Unsinn natürlich gleich in Gedanken darüber stürzen, ob unsere Beziehung wirklich ausgewogen ist..
drewshine - 28. Nov, 14:21
ja...
... bei dritten, die sich einmischen, krieg ich auch ganz gerne einen ärgerlichen. "der ist nix für dich", "das hat keine zukunft", "für sowas bist du zu schade" - da danke ich mir immer 'die beurteilung, was für mich richtig und was für mich falsch ist, möge man bitte mir überlassen'.
für mich gibt es einfach einige dinge in einer beziehung, die selbstverständlich sind. mein liebster ist grad krank, und da ist es für mich ganz klar, dass ich ihm in die apotheke gehe, tee koche, gesellschaft leiste... da bin ich einfach konservativ, wenn man krank ist, dann soll man im bett bleiben und nicht in der wohnung rumhampeln. er hingegen ist grad dabei, sich daran erst zu gewöhnen, weil für ihn war kranksein bis jetzt eine "privatangelegenheit", wo er nur seine eltern zu sich kommen hat lassen, denn dass eltern für ihre kinder sorgen, ist ok. dass die freundin aber für ihren freund ein bissl sorgt, das geht gar nicht...
ach du.. der wird sich schneller dran gewöhnen, als dir lieb ist.
Na, bei mir wars natürlich die Exfreundin/Kindsmutter, die sich einmischte, das hab ich dann ganz besonders gerne..
Tja.. und ich für meinen Teil würde bei Krankheit meine Eltern nie ins Haus lassen, aber von Partner umsorgen lassen ist natürlich okay.. aber ich muss ja auch nicht alle Menschen verstehen.
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Zuletzt aktualisiert: 5. Mär, 18:13
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es ist immer das gleiche... Man selbst merkt eben gar nicht, wie gut man dem andern tut, man bemerkt meistens nur, wie gut der andere einemselbst tut. Ich denke, IHM geht es gerade so. Man(n) selbst kann oft nicht glauben, daß man einfach so wie man da ist und lebt für den anderen schon eine Besonderheit ist. Die größte Gefahr für Beziehungen sehe ich daher darin, sich all zu sehr zu bemühen. Bemühen an sich ist wichtig, j. Aber eben nicht mehr als man es für Freunde tut und die mögen einen ja auch. Und ein Partner kann kein Partner sein, wenn man selbst immer perfekt spielt, dann ist er ein König oder Publikum, finde ich. Mah Dir also keine Sorgen, mach IHM klar, daß er sich (vielleicht ohne es selbst zu wissn oder zu ahnen) auch um Dich in entsprechendem Maße kümmert. Jeder wie er kann, wenn's mit Euch paßt, sollte das völlig reichen...
es geht bei mir immer sehr stark um verlustangst - gestern hab ich aber herausgearbeitet, dass es nicht die angst ist, IHN zu verlieren, sondern die angst, MICH zu verlieren. ich war früher nämlich immer stark drauf focussiert, dass ich nestchen baue, männchen verhätschle - sprich: das brave hausfrauchen bin. und in mir ist nun die angst hochgekommen, dass ich in dieses muster zurück falle, das ich nun jahrelang so eisern bekämpft habe.
solange ich also mich nicht verliere, brauche ich mir keine gedanken drum machen, dass ich ihn verlieren könnte :-).
liebe grüsse aus wien!
julia
hmm..
Am tollsten ist es dann noch, wenn sich Dritte einmischen, einmal sehen, dass ich ihm einen Gefallen tue (nicht sehen, dass er mir dafür im Gegenzug auch einen Gefallen tut), und gleich daraus schließen, er nutze mich aus und behandle mich wie eine Sklavin..
Und ich lass mich von so einem Unsinn natürlich gleich in Gedanken darüber stürzen, ob unsere Beziehung wirklich ausgewogen ist..
ja...
für mich gibt es einfach einige dinge in einer beziehung, die selbstverständlich sind. mein liebster ist grad krank, und da ist es für mich ganz klar, dass ich ihm in die apotheke gehe, tee koche, gesellschaft leiste... da bin ich einfach konservativ, wenn man krank ist, dann soll man im bett bleiben und nicht in der wohnung rumhampeln. er hingegen ist grad dabei, sich daran erst zu gewöhnen, weil für ihn war kranksein bis jetzt eine "privatangelegenheit", wo er nur seine eltern zu sich kommen hat lassen, denn dass eltern für ihre kinder sorgen, ist ok. dass die freundin aber für ihren freund ein bissl sorgt, das geht gar nicht...
aber ich muss nicht alles verstehen ;-).
Na, bei mir wars natürlich die Exfreundin/Kindsmutter, die sich einmischte, das hab ich dann ganz besonders gerne..
Tja.. und ich für meinen Teil würde bei Krankheit meine Eltern nie ins Haus lassen, aber von Partner umsorgen lassen ist natürlich okay.. aber ich muss ja auch nicht alle Menschen verstehen.