Same mistake
Wenn es etwas gibt, das unserem Leben diese gewisse Beständigkeit gibt, die wir so lieben und schätzen, dann sind es die Fehler, die wir mit schöner Regelmäßigkeit begehen. Wobei ich bei dem Wort „Fehler“ mich immer frage: wer entscheidet eigentlich, ob ein Fehler ein Fehler ist? Gibt es eine kosmische Jury, die mit Wertungstaferln sitzt und darüber abstimmt, ob diese Handlung, die wir soeben gesetzt haben, eine 10 verdient, oder ob es doch nur eher eine laue 3 ist? Und kann man irgendwo gegen das Urteil Berufung einlegen?
Ist es ein Fehler, wenn man einem Mann unterstellt, er sei Mr. Right? Der Eine, der uns vom Universum zugedacht wurde, der uns so liebt, wie wir sind, an dessen Seite wir wachsen können und der es als seine Hauptaufgabe ansieht, dass er uns zum Lachen bringt, einfach, weil er die Grübchen an unseren Wangen dann blitzen sieht. Und was ist, wenn sich am Ende des Tages herausstellt, dass es sich bei besagtem Mann um Mr.-leider-doch-nicht gehandelt hat? War dann die Zeit, die man mit ihm verbracht hat, die man ihm quasi „geopfert“ hat, ein Fehler, denn wenn man sie nicht mit ihm verbracht hätte, dann hätte man ja vielleicht schon Mr. Right gefunden und würde im Happy ever after-Club tanzen.
Im Leben meiner Freundinnen gab es in letzter Zeit einige Mr.-leider-doch-nicht. Und ich hab immer gesessen und mit schöner Regelmäßigkeit gepredigt: lass es zu, dass es dir einen Tag lang dreckig geht, wenn du mich brauchst, dann bin ich da, verabschiede dich in deinem Innersten von deiner Liebe, trauere anschließend darum, und nach einer gewissen Zeit des Trauers schaust du nach vorne und lachst wieder. Ich habe virtuelle Tempo-Boxen verteilt, habe über alle möglichen Kommunikationsmittel ein Ohr zum Zuhören und eine Schulter zum Ausweinen angeboten und habe meinen Freundinnen alle denkbare Kraft zur Verfügung gestellt.
Tja, und heute stehe ich da und stelle fest, dass hinter meinem Mr. Right auch ein Mr.-leider-doch-nicht steckt. Ohnmacht. Wut. Das Gefühl, dass der Boden unter den Füßen fortgerissen wurde und man in ein tiefes schwarzes Loch stürzt, ohne den Grund dieses Loches zu sehen, ohne zu wissen, was einen dort erwartet. Das Einzige, das beim Fall begleitet, ist Schmerz. Dieser tiefe Schmerz, der einem durch Mark und Bein fährt und der sich schließlich sein Plätzchen im Herzen sucht. Und der sich dort im Herzen so richtig wohl fühlt und der dafür sorgt, dass man so richtig hemmungslos schluchzt, all die Taffness, die uns sonst tagein, tagaus begleitet, ist auf einmal dahin und man wünscht sich nur, dass es gestern ist, als man „es“ noch nicht gewusst hat und den Traum vom persönlichen Prince Charming noch träumen durfte.
Und so sitze auch ich heute auf meinem Sofa und stelle mir die berühmten Fragen: warum? Warum bin es nicht ich? Warum sieht er nicht, wie unendlich toll ich bin und wie perfekt wir zueinander passen würden? Warum macht sein Herz nicht auch diesen kleinen Hüpfer, wenn er mich sieht, und warum kann er sich nicht für mich entscheiden? Bin ich denn nicht auch liebenswert? Wert, dass man mich so liebt, wie ich nun einmal bin, mit all meinen Macken, meinen Fehlern. Und da ist es dann, das böse Wort: Fehler. War es ein Fehler, die ganze Zeit ihm zu opfern? Hätte ich – wenn ich in dieser Zeit nur beide Augen offen gehalten hätte und meinen Verstand bei mir gehabt hätte – vielleicht meinen tatsächlichen Mr. Right getroffen? Ist Mr. Right nun auf ewig aus den Augen, aus dem Sinn?
Ich glaube nicht, dass ich meinen Mr. Right verpasst habe. Vielleicht habe ich ihn nur noch nicht als meinen Mr. Right wahrgenommen. Oder er läuft mir erst in zwei Wochen über den Weg. Und ich glaube auch nicht, dass meine Zeit mit Mr.-leider-doch-nicht ein Fehler war. Denn ich habe in dieser Zeit viel über mich gelernt, habe mich auch weiter entwickelt. Ich habe in dieser Zeit Geduld gelernt, habe gelernt, dass ich nichts erzwingen kann, nur weil es mir vielleicht grad so in den Kram passt. Und – hey – ich habe gesehen, dass ich in der Lage bin, mich Hals über Kopf zu verlieben, ohne Netz, ohne doppelten Boden, dass ich den Mut habe, Risiken einzugehen, auch wenn mir hinterher das Ergebnis vielleicht nicht gefällt. Aber ich kann sagen, dass ich es zumindest versucht habe.
In diesem Sinne habe ich mir alle Ratschläge, die ich in den vergangenen Monaten meinen Freundinnen gegeben habe, ins Gedächtnis gerufen. Ich habe meinen Plan A – mich sinnlos betrinken – verworfen. Gewiss, mir geht es heute dann gut, weil ich mich nicht mehr spüre, aber morgen ist der Schmerz von neuem da, und ich habe einen Abend verloren, wo ich meinen Schmerz aufarbeiten kann. Also habe ich mich Plan B zugewendet. Ich habe alle Tränen, die sich in den vergangenen Monaten in mir aufgestaut haben, fließen lassen. Ich habe es mir gegönnt, einmal nicht stark zu sein, sondern klein, verletzlich, verwundbar. Und ich habe mir ein Ritual gegönnt, um mich von meinem Mr.-leider-doch-nicht zu verabschieden. Ich habe das Foto, das ich seit gut einem dreiviertel Jahr ständig bei mir trage, in meinem Aschenbecher verbrannt, habe zugesehen, wie sich das Fotopapier schwarz verfärbt hat und das Gesicht des Mannes, dem ich mein Herz geschenkt habe und der es nicht wollte, langsam vom Papier verschwindet. Ich habe danach überlegt, ob ich das verbrannte Papier wohl wegwerfen soll, habe es dann aber für passender gefunden, die Asche beim Fenster raus zu streuen (und merke: auch in dieser Situation gilt die alte Seglerweisheit „mit dem Wind, nicht dagegen“ – ein großer Teil der Asche ist wieder auf meinem Fensterbrett gelandet). Und ich habe mich bei Mr.-leider-doch-nicht in Gedanken dafür bedankt, dass ich ihm für eine kleine Zeit mein Herz geschenkt habe, hab ihm für die schönen Stunden, die ich mit ihm verbracht habe und für das viele Herzklopfen, das davor und danach war, gedankt und habe ihm im Geiste „alles Gute“ gewünscht.
Jetzt werde ich mich wieder auf mein Sofa verkrümeln – in mir sind noch einige Tränen, die noch vergossen werden wollen. Morgen werde ich mir dann eine Augenmaske spendieren, um meine verquollenen Augen wieder halbwegs menschlich aussehen zu lassen. Und dann? Dann werde ich wieder mein Leben leben, und wer weiß, vielleicht gefällt es dem Universum, dass es mir meinen Mr. Right vorbei schickt. Verdient hätte ich es… finde ich zumindest.
Ist es ein Fehler, wenn man einem Mann unterstellt, er sei Mr. Right? Der Eine, der uns vom Universum zugedacht wurde, der uns so liebt, wie wir sind, an dessen Seite wir wachsen können und der es als seine Hauptaufgabe ansieht, dass er uns zum Lachen bringt, einfach, weil er die Grübchen an unseren Wangen dann blitzen sieht. Und was ist, wenn sich am Ende des Tages herausstellt, dass es sich bei besagtem Mann um Mr.-leider-doch-nicht gehandelt hat? War dann die Zeit, die man mit ihm verbracht hat, die man ihm quasi „geopfert“ hat, ein Fehler, denn wenn man sie nicht mit ihm verbracht hätte, dann hätte man ja vielleicht schon Mr. Right gefunden und würde im Happy ever after-Club tanzen.
Im Leben meiner Freundinnen gab es in letzter Zeit einige Mr.-leider-doch-nicht. Und ich hab immer gesessen und mit schöner Regelmäßigkeit gepredigt: lass es zu, dass es dir einen Tag lang dreckig geht, wenn du mich brauchst, dann bin ich da, verabschiede dich in deinem Innersten von deiner Liebe, trauere anschließend darum, und nach einer gewissen Zeit des Trauers schaust du nach vorne und lachst wieder. Ich habe virtuelle Tempo-Boxen verteilt, habe über alle möglichen Kommunikationsmittel ein Ohr zum Zuhören und eine Schulter zum Ausweinen angeboten und habe meinen Freundinnen alle denkbare Kraft zur Verfügung gestellt.
Tja, und heute stehe ich da und stelle fest, dass hinter meinem Mr. Right auch ein Mr.-leider-doch-nicht steckt. Ohnmacht. Wut. Das Gefühl, dass der Boden unter den Füßen fortgerissen wurde und man in ein tiefes schwarzes Loch stürzt, ohne den Grund dieses Loches zu sehen, ohne zu wissen, was einen dort erwartet. Das Einzige, das beim Fall begleitet, ist Schmerz. Dieser tiefe Schmerz, der einem durch Mark und Bein fährt und der sich schließlich sein Plätzchen im Herzen sucht. Und der sich dort im Herzen so richtig wohl fühlt und der dafür sorgt, dass man so richtig hemmungslos schluchzt, all die Taffness, die uns sonst tagein, tagaus begleitet, ist auf einmal dahin und man wünscht sich nur, dass es gestern ist, als man „es“ noch nicht gewusst hat und den Traum vom persönlichen Prince Charming noch träumen durfte.
Und so sitze auch ich heute auf meinem Sofa und stelle mir die berühmten Fragen: warum? Warum bin es nicht ich? Warum sieht er nicht, wie unendlich toll ich bin und wie perfekt wir zueinander passen würden? Warum macht sein Herz nicht auch diesen kleinen Hüpfer, wenn er mich sieht, und warum kann er sich nicht für mich entscheiden? Bin ich denn nicht auch liebenswert? Wert, dass man mich so liebt, wie ich nun einmal bin, mit all meinen Macken, meinen Fehlern. Und da ist es dann, das böse Wort: Fehler. War es ein Fehler, die ganze Zeit ihm zu opfern? Hätte ich – wenn ich in dieser Zeit nur beide Augen offen gehalten hätte und meinen Verstand bei mir gehabt hätte – vielleicht meinen tatsächlichen Mr. Right getroffen? Ist Mr. Right nun auf ewig aus den Augen, aus dem Sinn?
Ich glaube nicht, dass ich meinen Mr. Right verpasst habe. Vielleicht habe ich ihn nur noch nicht als meinen Mr. Right wahrgenommen. Oder er läuft mir erst in zwei Wochen über den Weg. Und ich glaube auch nicht, dass meine Zeit mit Mr.-leider-doch-nicht ein Fehler war. Denn ich habe in dieser Zeit viel über mich gelernt, habe mich auch weiter entwickelt. Ich habe in dieser Zeit Geduld gelernt, habe gelernt, dass ich nichts erzwingen kann, nur weil es mir vielleicht grad so in den Kram passt. Und – hey – ich habe gesehen, dass ich in der Lage bin, mich Hals über Kopf zu verlieben, ohne Netz, ohne doppelten Boden, dass ich den Mut habe, Risiken einzugehen, auch wenn mir hinterher das Ergebnis vielleicht nicht gefällt. Aber ich kann sagen, dass ich es zumindest versucht habe.
In diesem Sinne habe ich mir alle Ratschläge, die ich in den vergangenen Monaten meinen Freundinnen gegeben habe, ins Gedächtnis gerufen. Ich habe meinen Plan A – mich sinnlos betrinken – verworfen. Gewiss, mir geht es heute dann gut, weil ich mich nicht mehr spüre, aber morgen ist der Schmerz von neuem da, und ich habe einen Abend verloren, wo ich meinen Schmerz aufarbeiten kann. Also habe ich mich Plan B zugewendet. Ich habe alle Tränen, die sich in den vergangenen Monaten in mir aufgestaut haben, fließen lassen. Ich habe es mir gegönnt, einmal nicht stark zu sein, sondern klein, verletzlich, verwundbar. Und ich habe mir ein Ritual gegönnt, um mich von meinem Mr.-leider-doch-nicht zu verabschieden. Ich habe das Foto, das ich seit gut einem dreiviertel Jahr ständig bei mir trage, in meinem Aschenbecher verbrannt, habe zugesehen, wie sich das Fotopapier schwarz verfärbt hat und das Gesicht des Mannes, dem ich mein Herz geschenkt habe und der es nicht wollte, langsam vom Papier verschwindet. Ich habe danach überlegt, ob ich das verbrannte Papier wohl wegwerfen soll, habe es dann aber für passender gefunden, die Asche beim Fenster raus zu streuen (und merke: auch in dieser Situation gilt die alte Seglerweisheit „mit dem Wind, nicht dagegen“ – ein großer Teil der Asche ist wieder auf meinem Fensterbrett gelandet). Und ich habe mich bei Mr.-leider-doch-nicht in Gedanken dafür bedankt, dass ich ihm für eine kleine Zeit mein Herz geschenkt habe, hab ihm für die schönen Stunden, die ich mit ihm verbracht habe und für das viele Herzklopfen, das davor und danach war, gedankt und habe ihm im Geiste „alles Gute“ gewünscht.
Jetzt werde ich mich wieder auf mein Sofa verkrümeln – in mir sind noch einige Tränen, die noch vergossen werden wollen. Morgen werde ich mir dann eine Augenmaske spendieren, um meine verquollenen Augen wieder halbwegs menschlich aussehen zu lassen. Und dann? Dann werde ich wieder mein Leben leben, und wer weiß, vielleicht gefällt es dem Universum, dass es mir meinen Mr. Right vorbei schickt. Verdient hätte ich es… finde ich zumindest.
drewshine - 27. Mär, 21:50
Teuferl (Gast) - 27. Mär, 23:05
*einfach nur mal gaaaanz fest drück und eine virtuelle Tempopackung reich*
antworten
drewshine - 28. Mär, 08:34
*temponehmundkräftigreinschneuzt* - danke...
Nachtreise - 27. Mär, 23:33
Liebe Julia, das hat keiner verdient, so wie Du hier auftrittst gerade auch Du nicht, aber andererseits hat das Leben mit uns manchmal eben andere Pläne. Wenn Du nur ein bißchen wartest, wird Dir, wie ihm vielleicht etwas früher, eben auch bewußt werden, warum ihr nicht zusammen paßt. Immerhin hat er anscheinend Zeit mit Dir verbracht. Wenn es nicht auch für ihn sehr schön gewesen wäre, hättet ihr euch nicht so oft gesehen, das kann man immer als Tatsache ansehen. Und warum auch immer er meint, daß es mit euch nicht geht: Auch das ist eine Tatsache. Unveränderlich. Auch wenn Du noch schöner, noch witziger, noch taffer oder was auch immer sein müßtest für ihn, Du könntest es nicht ändern und auch wenn Du jetzt überlegst, was Du nicht alles für ihn tun würdest, auf lange Sicht ist es der falsche Weg sich für jemanden zu verändern. Jeder Mensch bringt andere Seiten in uns zum Klingen, so daß wir uns mit uns selbst in mancher Gesellschaft wohler fühlen als in anderer. Wir entwickeln und verändern uns auch immer noch ein wenig, aber die Grundzüge der Persönlichkeit sind da und es gibt ausreichend Menschen, die Dich so und nicht anders mögen und lieben. Und das weißt Du auch sicher. Wenn er Dich so nicht sehen kann, würde nie etwas Gutes aus eurer Beziehung werden können. Und: man opfert Menschen, die man mag keine Zeit. Man schenkt sie ihnen. Auch wenn auf lange Sicht nicht das Ergebnis eingetreten ist, was Du erhofft hast, es war kein Opfer für Dich. Du hast diese Zeit genossen, es war schön, Du hast Dich lebendig gefühlt, Du hast Dich verzaubern lassen und gemerkt, daß Du lebendig bist. Das ist kein Opfer, keine Verschwendung. Das und auch die momentane Traurigkeit ist eine Gabe, die Du hast und die er verstärkt hat. Auch wenn eine Beziehung mit ihm keinen Sinn macht, die Stunden waren nicht vergebens, sie waren ein gegenseitiges Geschenk.
Sonnige Grüße aus Basel!
Sonnige Grüße aus Basel!
drewshine - 28. Mär, 08:45
gründe, warum wir nicht zusammen passen, fallen mir unendlich viele ein. aber ich hab halt die letzten monate die ansicht vertreten "wenn man jemanden toll findet, dann mit allen fehlern, und nicht cherry-picking betreiben". anscheinend war das die falsche sichtweise. es ist halt einfach so: wenn man sich so richtig verliebt, dann darf es einfach nicht schwierig sein. nicht so schwierig. und beisätze zum "diesen menschen hab ich lieb" sollte es anscheinend nicht geben. und bei mir hat der satz halt immer noch ein "obwohl er so schwierig ist" beinhaltet.
aber immerhin: ich hab mich im letzten jahr nicht verbogen. ich hab an mir gearbeitet. und wenn er mir diese denkanstöße nicht gegeben hätte, wäre ich heute vielleicht nicht dort, wo ich jetzt gerade bin. von demher bin ich ihm sogar dankbar dafür.
und ich sage ja auch immer "jedes beuteschema ist in wahrheit eine diagnose". warum hab ich mir denn ausgerechnet jemanden ausgesucht, der immer wieder auf distanz zu mir gegangen ist? ich denke, weil ich selbst nicht bereit war, nähe zuzulassen.
auch selbsterkenntnis kann manchmal weh tun...
einen ganz lieben gruß zurück nach basel!
julia
aber immerhin: ich hab mich im letzten jahr nicht verbogen. ich hab an mir gearbeitet. und wenn er mir diese denkanstöße nicht gegeben hätte, wäre ich heute vielleicht nicht dort, wo ich jetzt gerade bin. von demher bin ich ihm sogar dankbar dafür.
und ich sage ja auch immer "jedes beuteschema ist in wahrheit eine diagnose". warum hab ich mir denn ausgerechnet jemanden ausgesucht, der immer wieder auf distanz zu mir gegangen ist? ich denke, weil ich selbst nicht bereit war, nähe zuzulassen.
auch selbsterkenntnis kann manchmal weh tun...
einen ganz lieben gruß zurück nach basel!
julia
Laru - 28. Mär, 07:40
*seufz*
..ach, Fehler ist es doch bestimmt keiner..!
Ich empfehle folgendes Lied (hab ich zu gewissen Zeiten, mit repeat, täglich gebraucht): Bela B. - Irgendetwas bleibt
Besonders das hier tat so gut und traf mitten ins Herz:
"Jetzt ist sie vorbei,
die Liebe die ein Leben hält.
So lange gabs nur euch zwei,
jetzt bist du der einsamste Mensch der Welt
Gelähmt vom allertiefsten Schmerz
verfluchst du dein verletztes Herz
und die Erinnerung lässt dich nicht ruhn.
Das zu verkraften fällt dir schwer
doch wenns noch einmal so weit wär
würdest du's wieder ganz genauso tun
Irgendetwas bleibt
Irgendetwas bleibt
ganz sicher zurück
als Zeugnis für
eine Hoffnung,
ein zu früh versprochnes Glück
der Traum ist aus, er hielt nur für einen kurzen Augeblick
Doch es bleibt, etwas bleibt, immer bleibt etwas zurück"
Beste Tonqualität hier (das Video dazu kannst ignorieren oder auch nicht): http://www.youtube.com/watch?v=s_pSBLv8u9o
Ich hab mir zu der Zeit selbst versprochen, egal, wie das alles weitergehen würde, niemals zu vergessen, wie es mir ging. Wie weh das tun kann, aber dass ich das ertragen kann, dass ich trotzdem auch lachen kann und hin und wieder fröhlich sein kann, auch wenns mir dreckig geht, und dass am Wegrand Blumen blühen, auch wenn ich nicht zum Ziel komme.
Alles Liebe
Ich empfehle folgendes Lied (hab ich zu gewissen Zeiten, mit repeat, täglich gebraucht): Bela B. - Irgendetwas bleibt
Besonders das hier tat so gut und traf mitten ins Herz:
"Jetzt ist sie vorbei,
die Liebe die ein Leben hält.
So lange gabs nur euch zwei,
jetzt bist du der einsamste Mensch der Welt
Gelähmt vom allertiefsten Schmerz
verfluchst du dein verletztes Herz
und die Erinnerung lässt dich nicht ruhn.
Das zu verkraften fällt dir schwer
doch wenns noch einmal so weit wär
würdest du's wieder ganz genauso tun
Irgendetwas bleibt
Irgendetwas bleibt
ganz sicher zurück
als Zeugnis für
eine Hoffnung,
ein zu früh versprochnes Glück
der Traum ist aus, er hielt nur für einen kurzen Augeblick
Doch es bleibt, etwas bleibt, immer bleibt etwas zurück"
Beste Tonqualität hier (das Video dazu kannst ignorieren oder auch nicht): http://www.youtube.com/watch?v=s_pSBLv8u9o
Ich hab mir zu der Zeit selbst versprochen, egal, wie das alles weitergehen würde, niemals zu vergessen, wie es mir ging. Wie weh das tun kann, aber dass ich das ertragen kann, dass ich trotzdem auch lachen kann und hin und wieder fröhlich sein kann, auch wenns mir dreckig geht, und dass am Wegrand Blumen blühen, auch wenn ich nicht zum Ziel komme.
Alles Liebe
drewshine - 28. Mär, 08:49
danke für deine lieben worte, laru!
ja, es tut weh. aber ja, man kann es ertragen. und am ende des tages werde ich zurückblicken und mich mit einem lächeln dran zurück erinnern.
und wenn einem solche dinge passieren, stellt man noch etwas fest: man fällt, aber es gibt total viele menschen, die hinter einem stehen und die einen auffangen. und das ist in wahrheit eine sehr schöne erfahrung!
danke für den link - ich liebe bela b. und werde mir das lied sicher oft anhören :-)
busserl
julia
ja, es tut weh. aber ja, man kann es ertragen. und am ende des tages werde ich zurückblicken und mich mit einem lächeln dran zurück erinnern.
und wenn einem solche dinge passieren, stellt man noch etwas fest: man fällt, aber es gibt total viele menschen, die hinter einem stehen und die einen auffangen. und das ist in wahrheit eine sehr schöne erfahrung!
danke für den link - ich liebe bela b. und werde mir das lied sicher oft anhören :-)
busserl
julia
christina_t - 28. Mär, 09:27
dann tu ich hiermit virtuell kund, dass ich auch real mindestens ein ohr, eine schulter, taschentuecher und je nach belieben tee, kaffee, kakao, wasser, saft oder wein anbiete.
und ja, ich find auch, dass du es verdient haettest.
und ja, ich find auch, dass du es verdient haettest.
drewshine - 28. Mär, 09:47
danke schön, meine süße! wasser würde schon reichen, weil ich beschlossen habe, dieses drama nicht mit alkohol zu überstehen - da ist mir am nächsten tag dann immer so schlecht... du musst mich eh noch mal besuchen kommen, du warst ja noch immer nicht bei mir...
busserl!
busserl!
caro (Gast) - 28. Mär, 10:38
zu nachtreise
die aller treffendsten Worte hat Nachtreise aus Basel gefunden - dem kann man als meiner sicht und da wir auch gestern telefoniert haben nichts mehr hinzufügen!
Umarm Dich ganz fest - und ich weiß das es immer noch weh tut - aber es wird besser - versprochen!
Bussi meine Julia
You know: Alles wird gut!
Umarm Dich ganz fest - und ich weiß das es immer noch weh tut - aber es wird besser - versprochen!
Bussi meine Julia
You know: Alles wird gut!
drewshine - 28. Mär, 10:55
ja, ich mag den kilian auch.
ja, es tut noch weh, aber nimmer ganz so überwältigend wie gestern. und es wird sicher jeden tag ein bissl besser werden.
stimmt, alles wird gut :-).
dickes busserl, meine schöne - danke, dass du da bist!
ja, es tut noch weh, aber nimmer ganz so überwältigend wie gestern. und es wird sicher jeden tag ein bissl besser werden.
stimmt, alles wird gut :-).
dickes busserl, meine schöne - danke, dass du da bist!
Hikari (Gast) - 4. Apr, 21:26
Ja,ja, die Suche nach dem Mr. Right. Ich hatte auch vor kurzem eine Beziehung, bei der ich i-wann dachte: Ja, das könnte es sein! War's dann eben aber durch gewisse Umstände doch nicht. Ein Fehler war es aber sicher nicht.
Da gebe ich dir und deinen Gedanken völlig recht und du verhätst dich wirklich Klasse =) Und sich mal so richtig auszuheulen hat echt was gutes. Ich schau in solchen Momenten dann auch gerne Filme, die zur Stimmung passen - welche, bei denen man weinen muss, weil sie traurig sind, aber dennoch ausgezeichnet (Moulin Rouge zb) und noch viel lieber welche, bei denen man weint, weil sie traurig sind - aber glücklich enden (Jane Austen ist dafür perfekt) Hach.
Da gebe ich dir und deinen Gedanken völlig recht und du verhätst dich wirklich Klasse =) Und sich mal so richtig auszuheulen hat echt was gutes. Ich schau in solchen Momenten dann auch gerne Filme, die zur Stimmung passen - welche, bei denen man weinen muss, weil sie traurig sind, aber dennoch ausgezeichnet (Moulin Rouge zb) und noch viel lieber welche, bei denen man weint, weil sie traurig sind - aber glücklich enden (Jane Austen ist dafür perfekt) Hach.
drewshine - 5. Apr, 09:40
danke schön, liebe hikari!
ja, die filmtherapie... ein garant in sachen tränendrüsendrücker ist bei mir ja immer "love... actually". oder "stolz und vorurteil". oder "finding neverland".
bei mir hat sich in den letzten tagen ein gefühl breit gemacht: erleichterung. erleichterung darüber, dass ich dieses thema nun endlich abschließen kann und nach vorne blicken und mich neu orientieren. ist ein schönes gefühl :-)
ja, die filmtherapie... ein garant in sachen tränendrüsendrücker ist bei mir ja immer "love... actually". oder "stolz und vorurteil". oder "finding neverland".
bei mir hat sich in den letzten tagen ein gefühl breit gemacht: erleichterung. erleichterung darüber, dass ich dieses thema nun endlich abschließen kann und nach vorne blicken und mich neu orientieren. ist ein schönes gefühl :-)